Parodontitis-Beratung

Eine gesicherte Diagnose kann nur der Zahnarzt stellen!

Im Rahmen einer zahnärztlichen Kontrolluntersuchung kann der Gesundheitszustand des Zahnhalteapparates überprüft werden. Sollte diese Untersuchung einen Verdacht auf eine Parodontitis ergeben, ist es sinnvoll durch weitere Untersuchungen das Ausmaß der Erkrankung genau zu bestimmen.

Diese Parodontitis-Untersuchung umfasst:

  • Messung der Tiefe der Zahnfleischtaschen
  • Röntgendiagnostik zur Bestimmung des Knochenabbaus
  • Tests zur Identifizierung der für den Knochenabbau verantwortlichen Bakterienarten
Abstrakte Illustration zum Thema Parodontitis als Schmuckelement

Wann ist der Parodontitis-Keimtest und der Parodontitis-Risikotest sinnvoll?

Eine Durchführung der beiden Tests ist zu empfehlen bei:

  • früh auftretender Parodontitis (vor dem 20. Lebensjahr)
  • einer schweren generalisierten Verlaufsform (Parodontitis an mehreren Stellen)
  • therapieresistenter Parodontitis
  • vor aufwändigen operativen und prothetischen Eingriffen, um Komplikationen zu vermeiden
  • bei familiärer Vorbelastung
  • Darüber hinaus können selbst symptomlose Familienmitglieder mit parodontopathogenen Bakterien belastet sein und diese weitergeben. Um eine Wiederansteckung zu vermeiden, sollten diese ebenfalls untersucht und entsprechend behandelt werden.

Parodontitis Analysekosten:

Leider tragen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten sowohl für den Parodontitis-Keimtest als auch für den Parodontitis-Risikotest nicht. Sie können nur als sogenannte individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) angeboten werden, die Sie selbst bezahlen müssen. Eine Kostenübernahme durch die private Krankenversicherung sollte im Vorfeld abgeklärt werden.