Wurzelkanalbehandlung – mit Hilfe modernster Techniken

Bei einem geschädigten und entzündeten Zahnnerven ist eine Wurzelkanalbehandlung das Mittel der Wahl.

Das Ziel dieser Behandlung ist der Erhalt Ihres Zahnes!

Für ein dauerhaft gutes Ergebnis müssen Bakterien und abgestorbenes Gewebe restlos aus dem Wurzelkanal entfernt werden. Später wird der Wurzelkanal mit einem Füllmaterial dicht verschlossen.

Abstrakte Illustration zum Thema Wurzelbehandlung als Schmuckelement

Wie läuft eine Wurzelkanalbehandlung ab?

Reinigung der Wurzelkanäle

Nach einer Anästhesie wird der Zahn geöffnet und mit speziellen Instrumenten (Feilen) werden entzündetes beziehungsweise abgestorbenes Nervgewebe sowie Bakterien aus den Wurzelkanälen entfernt. Außerdem werden die Wurzelkanäle mit verschiedenen desinfizierenden Lösungen gespült, um alle Mikroorganismen zu beseitigen. Sonst breiten sich die Entzündungserreger anschließend erneut aus. Vor allem bei stark gekrümmten Wurzelkanälen und schlecht auffindbaren Nebenkanälen der Zahnwurzel kann die Reinigung der Wurzelkanäle schwierig sein.

Wurzelfüllung

Ist der Zahn gereinigt und sind alle Bakterien entfernt, müssen anschließend die leeren Wurzelkanäle gefüllt werden. Dies erfolgt heute überwiegend mit Wurzelfüllstäbchen und einer Versiegelungspaste.

Nur selten ist es möglich, die gesamte Wurzelkanalbehandlung in einer einzigen Sitzung durchführen. Der Wurzelkanal wird beispielsweise erst endgültig gefüllt, wenn der Zahn und der ihn umgebende Knochen absolut entzündungsfrei ist. Auch die Schmerzen sollten verschwunden sein. Das kann durchaus 3 Behandlungssitzungen notwendig machen.

Im Kampf gegen die entzündungsauslösenden Bakterien werden vorübergehend medikamentöse Einlagen in den Zahn eingebracht. Dann ist ein zeitweiser provisorischer Verschluss nötig. Er verhindert, dass erneut Bakterien in den sauberen Wurzelkanal eindringen.

Nach der erfolgten endgültigen Wurzelfüllung und einem beschwerdefreien Intervall von einigen Wochen sollte der Zahn mit einem Inlay oder einer Krone versorgt werden. Die Zahnstrukturen wurzelbehandelter Zähne werden spröder und der Zahn kann zerbrechen. Kronen stabilisieren den Zahn von außen und schützen ihn davor.

Insgesamt ist die Wurzelkanalbehandlung heute aber ein Routineeingriff, der den vorgeschädigten Zahn in den meisten Fällen erhalten kann.

Wurzelspitzenresektion – die letzte Möglichkeit, um den Zahn zu erhalten

Gelingt eine Wurzelbehandlung nicht oder tritt erneut eine Entzündung auf, kann es in seltenen Fällen notwendig werden, eine Wurzelspitzenresektion durchzuführen. Das ist dann die letzte Möglichkeit, um den Zahn zu erhalten.

Dabei werden Zahnfleisch und Knochen seitlich in Höhe der Wurzelspitze durch einen kleinen Schnitt durchtrennt. Der Kieferknochen rund um den Bereich der Wurzelspitze wird sorgfältig von abgestorbenem Gewebe und Eiter befreit. Die befallene Wurzelspitze wird mit Spezialinstrumenten entfernt. Die Behandlung lässt sich ambulant unter örtlicher Betäubung durchführen.

Diese spezielle Behandlungsmethode übernimmt ein Oralchirurg.

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